Gefion-Brunnen in Eckernförde

Gefion-Brunnen in Eckernförde

Es ist ein Mahnmal an den Schleswig-Holsteinischen Krieg von 1849 und liegt inmitten des grünen Platzparks der Stadt Eckernförde. Der Brunnen zeigt das Aushängeschild von Gefion, mit ihren vier Söhnen blickt sie direkt auf die schöne Ostsee. Es wurde 1934 erbaut und ist ein eingetragenes Kulturdenkmal. Der Gefion-Brunnen ist ein echter Hingucker für alle Geschichtsinteressierten, aber auch der Brunnen ist für jeden einen Besuch wert, denn er ist einfach umwerfend anzusehen.


Welche Bedeutung hat dieser Brunnen für die Geschichte von Eckernförde?


Der Brunnen im Kurpark der Stadt Eckernförde wurde im Juni 1936 errichtet und erinnert an die Schlacht von Eckernförde am 5. April 1849 im Schleswig-Holsteinischen Krieg. Wer an der Schlacht auf dänischer Seite beteiligt war, steht auf einem Sockel. 1979 wurde die originale, aus Eichenholz geschnitzte, rund 650 Kilogramm schwere Galionsfigur in 4.000 Arbeitsstunden restauriert und anschließend eine Kopie angefertigt, die seit 1980 aus konservatorischen Gründen die Originalfigur auf dem Brunnen ersetzte. Das „Original Gefion“ ist jetzt im „Neuen Rathaus“ der Stadt zu sehen.

Die Gefion selbst wurde in der Schlacht beschädigt, nachdem das Schiff von der dänischen Besatzung verlassen wurde. Das Brunnenwasser fließt aus zwei Fischmäulern rechts und links des Sockels. Das “alte” halbrunde Wasserbecken vor dem Denkmal ist in den 2000er Jahren offenbar “modernen” Vorstellungen eines Brunnenwassersammelbeckens gewichen.


Wo steht der Gefion-Brunnen?



Was war die SMS Gefion?


Bundesarchiv Bild 134-B0338, Kaiserliche Marine, Gefion und Rover (r.).jpg
Die SMS Gefion (links) und die SMS Rover um 1860 – Von Bundesarchiv, Bild 134-B0338 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Link

SMS Gefion war eine Segelfregatte, die ursprünglich unter dänischer Flagge fuhr. 1849, während des Bundeskriegs gegen Dänemark, fiel es in die Hände Schleswig-Holsteins. Das Schiff trat 1850 in die ehemalige Reichsflotte ein. Als diese 1852 aufgelöst wurde, kaufte Preußen es für seine Marine.

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